Stadtentwicklung

  • Attraktiver öffentlicher Personennahverkehr
  • Grünflächen und Öko-Oasen in die Stadt
  • Stadtplanung unter Einbeziehung engagierter Bürgerinitiativen
  • Einzelhändler schützen vor marktradikalen Investoren
  • Zeitgemäße und visionäre Verkehrskonzepte
  • Barrierefreie Stadtentwicklung unter Einbindung der Behindertenverbände
  • Kinderfreundliche Infrastruktur
  • Öffentliche Trinkwasserstellen
  • Urbane Gemeinschaftsgärten
  • Freier Internetzugang im öffentlichen Raum

Als Alternative zu den Investorenschlachten, die allerorts in den Innenstädten Markthalle am Büchel1gefochten werden, hier ein hervorragender und unterstützenswerter Vorschlag des renommierten Künstlers und Bildhauers Albert Sous  für die Neubebauung am Büchel: eine Markthalle.

Noch immer ist nicht beschlossen, was mit dem Gelände des maroden Parkhauses Büchel geschehen soll. Vor einigen Monaten erfuhren die Aachener Bürger aus der Tageszeitung vom Scheitern des Projektes „Bel Etage“. Nach einer endlosen Diskussion zwischen Grundstückseigentümern, Investoren, Planern und der Widersprüchlichkeit in der Politik, greift ein Aachener Künstler mit seinem Entwurfsmodell einer Markthalle in die unsägliche Debatte ein.

Viel positive Resonanz
Aus der Aachener Bevölkerung erhielt der Raumpionier Albert Sous schon kurze Zeit nach der ersten Veröffentlichung seiner Idee viel Zuspruch. In der Phase, in der das Projekt „Büchel“ heiß diskutiert wird, besitzt der Entwurf die Qualität eines Alleinstellungsmerkmals sowohl architektonisch als auch im langfristigen Nutzwert für alle Menschen in der Stadt und weit darüber hinaus! Diese Information von Albert Sous richtet sich an die Aachenerinnen und Aachener mit der Bitte um Eure/Ihre Meinungsäußerung!

Markthalle auch als sozialer Raum
Die Markthalle liefert die Antwort auf Globalisierung und Ladenketten. Sie kehrt zurück zur Qualität des Handels und schafft gleichzeitig Raum für Begegnung. Hersteller und Verbraucher finden wieder zueinander, die Ware erfährt neuen Wert. Gleichzeitig soll die Halle als Treffpunkt genutzt werden.

Mulitfunktionalität schafft Vielfalt
Möglich macht dies das dynamische Konzept. Allmorgendlich findet hier der Markt statt: frisch, lebendig, vielfältig. Langfristig könnte er die Wochenmärkte auf Markt, Münsterplatz, usw. in sich vereinen. Nachmittags ziehen sich die Marktstände zurück und geben den Platz frei. Die Aachener Bevölkerung könnte diesen Raum für verschiedene Arten von Veranstaltungen nutzen. In Außenläden haben Cafés, Restaurants, kleine Küchen, Geschäfte und Werkstätten Platz. Das Angebot ist bunt und international. Die Vielfalt kann in Gestalt der Kleinunternehmer in die Stadt zurückkehren.

Kunstvolle Architektur, die sich einfügt und bereichert
Entsprechend dieses Konzeptes böte sich ein offener, lichtdurchlässiger Bau an. Die Anlehnung an einen Basilikalbau läge nahe: Eine hohe Halle, die den Anforderungen der mobilen Marktstände (Platz, gute Zulieferbedingungen usw.) Genüge tut, mit „Seitenschiffen“, in denen die niedergelassenen Geschäfte untergebracht sind. Eine zweite Etage macht zusätzliche Ladenflächen frei. Eine weitläufige Dachterrasse lädt zum Verweilen, Flanieren und Freunde Treffen ein.

Der Entwurf folgt traditionellen Mustern der Aachener Baukunst. Die Bögen, konstruiert aus farblich abgesetzten Sichtbetonblöcken, erinnern nicht zufällig an das orientalisch anmutende Innere des Doms aus karolingischer Zeit.

Die Markthalle könnte wieder ein Beispiel dafür sein, wie Architektur auch von Nichtarchitekten lebendige Zeichen setzt.

Eine Podiumsdiskussion zum Thema in naher Zukunft ist angedacht. Der Termin und Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Idee und Entwurf: Albert Sous | Bildhauer
Meinung und Anregungen an: Albert Sous | Ravelsberger Str. 8 | 52146 Würselen | markthalle-buechel@gmx.de